Dienstag, 1. April 2025

Misterioso Jazz Club

KFE
Beat Keller (g), Lionel Friedli (dr) & Philipp Eden (p)

KFE steht für Folgendes: Kommunismus für Einsteiger, Kreative Fokus Erweiterung, Knowledge from Experience, Kaffee für Enthusiast:innen, Können Fliegen Erröten, Klavier Feedbacker-Gitarre Ein Drummer oder einfach nur Keller-Friedli-Eden. Letztere spielen heute Musik, als ob es kein Gestern gäbe.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 8. April 2025

Misterioso Jazz Club

plop*quartet
Jonas Labhart (as), Dshamilja Kalt (p), Sarah Allenspach (b) & Dave Flütsch (dr)

Das plop*quartet spielt Jazzkompositionen, die von Satoko Fujii und Jonas Labhart zu zweit komponiert wurden. Im Prozess haben die beiden jeweils gleichzeitig an der Partitur gearbeitet. In der Live-Performance entwickeln die Musiker*innen diese Zusammenarbeit weiter. Kompositorische Herausforderungen werden gemeinsam gemeistert, Wissen und Erfahrungen ausgetauscht, bisher unmöglich geglaubte Kollaborationen entstehen. Stile lösen sich auf, die Autorschaft wird kollektiviert und die Seele der Gemeinschaft bleibt.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 15. April 2025

Misterioso Jazz Club

Carolo
Carola Zelaschi (dr, voc, keys)

Carolo ist das neue Solo-Projekt der argentinischen Multiinstrumentalistin Carola Zelaschi, auch bekannt als Schlagzeugerin des transfeministisch-experimentellen Noise-Jazz-Rockprojektes Blanco Teta. Als Carolo verwandelt sie mit Schlagzeug, Stimme und Keyboards bewaffnet die Dissoziationen und Reizüberflutungen des Internets in einen wilden dystopisch-industriellen Porteño-Techno-Punk. Ihre erste gleichnamige Platte erschien 2024 auf Sonamos, dem brandneuen uruguayischen Label von Juana Molina und Mario Agustín González.

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Nebbia-Downes-Lisle
Camila Nebbia (ts), Kit Downes (p) & Andrew Lisle (dr)

Seit die Argentinierin Camila Nebbia vor fünf Jahren ihre Heimat in Richtung Europa verlassen hat, hat sie sich zu einer der produktivsten und mutigsten jungen Improvisatorinnen des Kontinents entwickelt. In ihrem Trio teilt sie die Bühne mit zwei Engländern: mit Kit Downes, dem Keyboarder von Enemy und Duopartner der Cellistin Lucy Railton, und mit Andrew Lisle, dem Schlagzeuger des Trio Kodian. Trotz ihrer Arbeit in vielen verschiedenen Kontexten haben sie in diesem neuen Trio unverkennbar eine gemeinsame Sprache gefunden.

Wie ihr beim New Yorker Label Relative Pitch erschienenes Debütalbum „Exhaust“ bezeugt, steckt in den vollständig improvisierten Konzerten eine unbändige Energie. Nebbia ist hinlänglich für ihr wildes Spiel bekannt. Doch von Downes könnten einige überrascht sein, wenn sie seine kontemplative, groovige Seite aus anderen Ensembles kennen: Hier strotzt sein Spiel nur so vor Energie und Spontaneität. Und Schlagzeuger Lisle hält alles souverän zusammen, indem er mit seinem rhythmischen Gerüst das ungestüme Zusammenspiel bündelt.

Türe 20:00 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 22. April 2025

Misterioso Jazz Club

Atlantic Puffin
Sophie Lüssi (vl, tvl, comp), Sandra Weiss (as, fag), Fridolin Blumer (b) & Andreas Wettstein (dr)

Das Quartett um die Violinistin Sophie Lüssi enstand ursprünglich durch ihr gemeinsames Interesse an Ornette Coleman. Die Kompositionen bewegen sich zwischen Jazz und moderner Klassik, wobei komplexe Arrangements von freien Improvisationen durchbrochen werden. Neben Violine und Altsaxophon setzt Lüssi auch Fagott und Tenorgeige ein. Von Coleman beibehalten wird das Fehlen eines Harmonieinstrumentes, was zum eigentümlichen transparenten Klang führt.

Ihr neues Album Atlantic Puffin (dt. Papageientaucher) ist aber auch inspiriert von der Folklore ihrer beiden Heimatländer Argentinien und der Schweiz. Die Titel der Stücke tragen alle Vogelnamen, Vögel aus Argentinien, der Schweiz und Vögel, die einfach einen schönen Namen haben. Vögel verkörpern den Wunsch der Freiheit, sich bewegen zu können, wie man will, in alle Richtungen.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr